Das Wechseln der Bettwäsche ist eine dieser Routineaufgaben, die man leicht aufschieben kann, besonders wenn das Bett sauber aussieht. Viele Familien haben für sich einen bequemen Rhythmus gefunden: Waschen alle zwei Wochen oder sogar einmal im Monat. Wenn man jedoch ernsthaft darüber nachdenkt, wie oft man Bettwäsche wechseln sollte, die jede Nacht mit der Haut in Kontakt kommt, sind die Antworten nicht mehr so offensichtlich.
Während des Schlafs scheidet der Körper abgestorbene Hautzellen, Schweiß und andere Flüssigkeiten aus, die in den Fasern des Gewebes zurückbleiben. Sie bilden einen idealen Nährboden für Milben und Bakterien, die Allergien oder Asthma verschlimmern und sogar die Entwicklung bestimmter Hautinfektionen begünstigen können. So kann ein Bett, das sauber aussieht, innerhalb weniger Nächte zu einer wahren Keimherberge werden. Der maximal sinnvolle Zeitraum zwischen zwei Wechseln ist viel kürzer, als die meisten Menschen denken.
Wie oft sollte Bettwäsche laut Experten gewechselt werden?

Bettwäsche
Um die Frage , wie oft Bettwäsche gewechselt werden sollte, genau zu beantworten, haben mehrere Schlafhygiene-Experten dieses Thema untersucht. Für einen gesunden Erwachsenen sollte die Bettwäsche jede Woche gewechselt werden. „Ein wöchentlicher Wechsel der Bettwäsche reduziert die Anzahl der Milben und Allergene im Bett erheblich und verbessert so die Schlafqualität und den allgemeinen Gesundheitszustand“, sagt der Experte.
Dieser wöchentliche Rhythmus ist viel strenger als die Gewohnheit vieler Haushalte, die sich mit einem Waschgang alle zwei Wochen oder einmal im Monat begnügen. Nach Meinung von Fachleuten, die in der Presse zitiert werden, geben solche Intervalle Bakterien und Allergenen genügend Zeit, sich anzusammeln. Schweiß, Hautfett und Tausende von Hautzellen, die jede Nacht verloren gehen, verschmutzen die Oberfläche des Bettes schnell mit unsichtbaren, aber sehr realen Mikroorganismen.
Zwei Wochen oder ein Monat: Welche Risiken bestehen für Bettwäsche?
Studien, auf die sich Experten beziehen, beschreiben Bettwäsche als einen wahren Cocktail aus Mikroorganismen. Darin finden sich Hautreste, Schweiß, Bakterien, Milben und manchmal Schimmel, insbesondere in feuchten und schlecht belüfteten Umgebungen. Bei Menschen, die an Asthma oder Allergien leiden, können diese Elemente die Symptome verstärken und sich jede Nacht ansammeln. Die genannten Folgen reichen von Atemwegserkrankungen über Juckreiz und Hautreizungen bis hin zu hartnäckiger Schlaflosigkeit.
Experten weisen auch darauf hin, dass die ideale Häufigkeit von der Situation jedes Einzelnen abhängt. In einigen Fällen ist eine Wartezeit von sieben Tagen zwischen zwei Wäschen zu lang, und der Zeitplan sollte dichter sein. Hier sind die Empfehlungen der Ärzte, die an der Umfrage teilgenommen haben:
- Gesunde Erwachsene: Wechseln Sie die Bettwäsche jede Woche.
- Im Krankheitsfall: Wechseln Sie die Bettwäsche alle zwei Tage, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.
- Für Menschen mit Allergien: Wechseln Sie die Bettwäsche alle drei bis vier Tage.
- Wenn ein Tier oder ein kleines Kind in Ihrem Bett schläft oder wenn Sie regelmäßig im Bett essen: Waschen Sie die Bettwäsche häufiger als gewöhnlich.
Passen Sie den Wechsel der Bettwäsche an Ihren Lebensstil und Ihre Bettwäsche an
Ein solcher Waschrhythmus setzt voraus, dass Sie über Bettwäsche verfügen, die wiederholtes Waschen in der Waschmaschine ohne Komfortverlust aushält.
In der Praxis sorgt die Festlegung eines bestimmten Tages für den Wechsel der Bettwäsche und dessen Anpassung im Falle von Allergien, Krankheiten oder Haustieren für einen langen und sicheren Schlaf.














